Tschechischer und Slowakischer Widerstand

Gruppe 42, Rundplatz
Mahnmal für die Opfer des Widerstands der tschechischen und slowakischen Minderheit in Wien

Zwischen 1940 und 1945 wurden 69 Wiener Tschechen von den Nationalsozialisten als Volksfeinde hingerichtet, an sie erinnert heute auf dem Wiener Zentralfriedhof ein Mahnmal.

Das Mahnmal wurde 6. Juli 1946 enthüllt.
Stifter: Tschechoslowakische Sektion der KPÖ

Den Opfern des Faschismus
Den Kämpfern für Ehre und Freiheit
Wir bleiben treu

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Margarete Schütte-Lihotzky

Ehrengrab Schütte LihotzkyGruppe 33 G, 28

Die Architektin und Widstandskämpferin Margarete Schütte-Lihotzky, die als Kommunistin im Jahr 1941 verhaftet wurde schreibt in ihren Erinnerungen:

Für mich bedeutet die Verhaftung den wahrscheinlichen Tod (…) Erster Hafttag: ein Zittern schüttelt mich an Leib und Seele, das volle zwei Tage, bis zum nächsten Verhör andauerte, und dem ich trotz größter Anstrengung nicht Einhalt gebieten konnte. Das Abnehmen der Fingerabdrücke am nächsten Tag war schwierig. Ich konnte die Hände nicht ruhig halten, und der Mann sagte: „Was zittern´s denn so, es gschieht Ihna ja nix.“ Ich wusste, im Landesgericht wurden zweimal wöchentlich politische Gefangene hingerichtet. (1)

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Valerie Kittel

Valerie Kittel gehörte auch zu jenen Gewerkschafterinnen der ersten Stunde, die bei der Gründung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes im April 1945 mitwirkten. Sie übernahm ab 1948 die provisorische Leitung des ersten Frauenreferates der GPA und war von 1950 bis 1966 Frauenvorsitzende der GPA.

Obwohl sie nicht hier am Zentralfriedhof begraben ist, steht sie am Denkmal „der Opfer für ein freies Österreich“ beispielgebend für die Angestellten – Frauen, die sich im Widerstand und beim Wiederaufbau beteiligt haben.

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