Demokratie und Lernen aus der Vergangenheit

Am Sonntag den 14. Oktober gabs in Zusammenarbeit mit dem Verein present:history  und dem Verein zur Förderung Kritischer Theater-, Film und Medienwissenschaft einen Rundgang im Zentralfriedhof. 20 KollegInnen forschten im Rahmen der Veranstaltungsserie „Wien 1927-1934, Gegenstrategien und Widerstand am Vorabend des Faschismus“ in der Geschichte der ArbeiterInnenbewegung, um Ansätze für das politische Handeln HEUTE zu entwickeln.
Herzlichen Dank an die VeranstalterInnen – Artikel auf Facebook

In einer Demokratie sind Meinungs- und Pressefreiheit zur politischen Willensbildung unerlässlich. Dazu gehört auch das Lernen aus den Ereignissen der Vergangenheit. Allerdings wird Geschichte bei uns oft verwechselt mit der Geschichte der Machthaber, der Reichen und auch Despoten. Wenn wir über das Lernen aus der Geschichte sprechen meinen wir gemeinsam darüber nachzudenken

  • Wer WIR sind – Woher WIR kommen
  • und WELCHE Lebensumstände uns  und unsere Familien und FreundInnen geprägt haben
  • WIR versuchen die Geschichte von UNS zu erforschen.

Bei diesem Rundgang versuchen wir durch die Beschreibung der damaligen geschichtlichen Ereignisse in der ArbeiterInnenbewegung VERGLEICHE zu heutigen Geschehnissen zu ziehen, um den Blick für die Gegenwart zu schärfen. Wichtig ist für mich in der Diskussion, dass es bei der Betrachtung der Ereignisse nicht zur Gleichsetzung kommt, denn das wäre eine Vereinfachung und Ausklammerung der unterschiedlichen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Bei diesem Rundgang bieten wir den Erfahrungsraum die Ereignisse im 20. Jhdt. aus der Sicht der ArbeiterInnen zu betrachten. Sich ihr Leben, ihre Unterdrückung, ihre menschlichen Schicksale anzusehen und darüber nachzudenken, was dies für unser heutiges politisches Handeln heisst.

Kommentar im Kurier

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