Wissen für alle – ISOTYPE – die Bildsprache aus Wien

Hervorgehoben

Die ROTEN SPUREN laden in das Wien Museum ein.

Ausstellung – Wissen für alle
ISOTYPE – die Bildsprache aus Wien
Termin: 19. März 2026 um 18:30 Uhr
Wien Museum, Karlsplatz 8, 1040 Wien
Eine Kuratorenführung speziell für uns mit Werner Michael Schwarz
Für Mitglieder gratis, für Nichtmitglieder € 20.-
Anmeldung: rote.spuren@chello.at

Die politischen und demokratischen Ziele Neuraths, die einprägsamen, auf das Wesentliche reduzierten Zeichen und der Versuch, eine internationale Bildsprache zu entwickeln, inspirieren bis heute Künstlerinnen und Künstler. Weltweit beschäftigen sich Ausstellungen vermehrt mit dieser Verbindung von visueller Kommunikation, Kunst und Politik. Es geht um die Gestaltung und das Wirken von Zeichen, um einen politisch kritischen Umgang mit modernem Informationsdesign und neuen Medien.

Herzlichen Dank an Ingrid für das Organisieren der Veranstaltung.

Arbeiterbildungsverein 1848

Vor 178 Jahren steckte die “Bürgerliche Revolution” in ihren Anfängen. Erstmals gab es den Versuch von Arbeiter:innen nachhaltige Organisationsformen zu bilden. Ein Arbeiterbildungsverein machte den Anfang.

Wir aber verlangen Bildung, und möchten sie von Euch verlangen. Oder glaubt ihr, uns sei ganz wohl, weil wir so still sind, und höchstens nur einige Gewerke ihre Banden bescheiden zu lüften versuchen? Seht ihr es wirklich nicht, dass wir in Dumpfheit, In Elend und jämmerlicher Unwissenheit verschmachten? Da wird hin und her gesprochen und geschrieben, vom Volke, fürs Volk, vom deutschen Volke, vom freien deutschem Volke! … Bildung ist die einzige Quelle der Freiheit! Strebt danach, dass der Stumpfsinn vermindert werde, dass auch die Geringsten ihre Würde erkennen1

Politisches ABC2
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Mensch gegen Maschine – Wer gegen Wen?

Buchpräsentation
Dienstag, 14. April 2026
19:00 Uhr
Breite Gasse 3, 1070 Wien
Tel.: +43 699 13537710
E-Mail: depot@depot.or.at

Angelika Adensamer, Juristin, Kriminologin, Wien
Sara Hassan, Autor*in, Trainer*in, Wien
Sebastian Klocker, ÖGB-Stabstelle Digitalisierung und Technik, Wien

Künstliche Intelligenz dringt in immer mehr gesellschaftliche Bereiche vor, oft ohne Bewusstsein dafür, ob es auch sinnvoll ist. Häufig heißt es, KI sei unausweichlich und nicht aufzuhalten. Doch gibt es sensible Bereiche, in denen ihr Einsatz zu riskant ist? Wie verstärkt KI ohne klare Regeln bestehende Ungleichheiten, ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und soziale Isolation? Wie können solidarische Strategien aussehen, damit die KI Arbeit erleichtert?

Stadtspaziergang Brigittenau

Die Brigittenau im Brennpunkt gesellschaftlicher Veränderungen

  • Datum: Samstag, den 21.03.2026, 14:00 – 16:00 Uhr
  • Treffpunkt: Höchstädtplatz, 1200 Wien – beim Mahnmal für die Opfer und Kämpfer gegen faschistische Gewaltherrschaft
  • Anmeldung: VHS-Brigittenau

Bei diesem Rundgang geht es um den Kampf der Brigittenauer Bevölkerung um Demokratie und ein gutes Leben. Die Arbeiter*innenbewegung konnte, nachdem sie 1848 von Fürst Windisch-Graetz und seinen Truppen blutig niedergeschlagen worden war, nach dem Ersten Weltkrieg mit neu errichteten Gemeindebauten und Gesundheitseinrichtungen neue Hoffnung geben. 
Wir erforschen gemeinsam die Geschichte unserer Großväter und Großmütter und deren Vorfahren sowie ihre Lebensumstände. In welchen Betrieben haben sie gearbeitet? Woher kamen sie? Wohin mussten sie vor dem Austrofaschismus und den Nazis fliehen? Wer wurde verfolgt und in die Todeslager abtransportiert? Wer leistete in der Brigittenau Widerstand und verteidigte die Demokratie? Wer opferte sein Leben im Widerstand gegen den Nationalsozialismus?
Mit den Spaziergängen sammeln wir Erfahrungen von über 120 Jahren Geschichte in der Brigittenau, um unseren Blick für die Gegenwart zu schärfen. Denn wer die Geschichte der Menschen kennt, kann bei der Gestaltung der Zukunft mitwirken.

Empört euch – Geschichtssplitter der Emanzipation

Für die VHS Brigittenau veranstaltete rund um den Internationalen Frauentag einen Spaziergang zur Geschichte von Frauen, die sich für Gleichberechtigung und Emanzipation einsetzten.

Mehr zu unserem zweiten Geschichtsspaziergang in diesem Jahr ….

Ein sonniger, erster Rundgang 2026

Am 13. März konnten wir eine Gruppe der KAB Oberösterreich zum Rundgang in der Leopoldstadt begrüssen. Heinz, mit dem wir im Vorfeld alle organisatorischen Fragen klärten, eröffnete mit der Begrüßung den Rundgang.

Start bei der ehemaligen Wohnung von Karl Renner in den Jahren 1918 – 1938

Mehr zum Rundgang …

Rundgang zum Internationalen Frauentag

Termin: 14.03.2026, 14:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Platz der Menschenrechte beim Museumsquartier, am Beginn der Mariahilfer Straße
ANMELDUNG: VHS-Brigittenau

Man muss nur den Mut haben, alles auf die Spitze zu treiben. Wer ausweicht, weicht sich selbst aus, und wer sich selbst ausweicht, der findet sich nicht.
Lina Loos (1882 – 1950)

Bereits 1910 rief die deutsche Sozialistin Clara Zetkin den Internationalen Frauentag ins Leben. Erstmals fand dieser am 19. März 1911 statt. 1921 wurde sein Datum endgültig auf den 8. März gelegt. 
Bei diesem Spaziergang erfährt man viel Wissenswertes – zum Beispiel, wer die ersten Vorkämpferinnen für Frauenrechte waren, warum 1907 mehr als 6.000 Schneiderinnen auf der Ringstraße demonstrierten oder über den langwierigen Kampf um das Frauenwahlrecht.

Besuch und Einführung im ASKI – Archives for Contemporary Social History

Das Archiv für Zeitgeschichte der Sozialwissenschaften (ASKI) ist das führende griechische Archiv für die Geschichte politischer und sozialer Bewegungen. Es wurde 1992 als gemeinnützige Organisation gegründet und befindet sich im Zentrum von Athen. ASKI dient als Treffpunkt für wissenschaftliche Forschung und öffentliche Projekte, die sich mit der Geschichte der Linken, den transnationalen Verbindungen sozialer Bewegungen und dem Dialog zwischen historischer Erinnerung und aktueller Politik befassen1.

Manos Avgeridis und Ioanna Vogli – hier mit Milena und Sissi bei der Begrüßung und Einleitung im ASKI.

Wir durften die erste Zeitung der Arbeiterzentrale (Zusammenschluss örtlicher Arbeitervereine; sie übernahmen u.a. die Leitung bei Streiks) in Volos im ASKI fotografieren.

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100 Jahre Amalienbad und das Bäderwesen im Roten Wien

Im Juli 2026 feiert das Amalienbad seinen 100. Geburtstag. Der Waschsalon Karl-Marx-Hof nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, in das Bäderwesen im Roten Wien einzutauchen.

Kurator:innen-Führungen 2026:
Donnerstag, 26.3.2026, 18 Uhr
Donnerstag, 9.4.2026, 18 Uhr
Donnerstag, 7.5.2026, 18 Uhr
Donnerstag, 22.10.2026, 18 Uhr
Donnerstag, 12.11.2026, 18 Uhr

Führungen für Gruppen können nach Voranmeldung jederzeit organisiert werden.
Eintritt & Führung: EUR 12,- pro Person, Minimum 10 Personen, bzw. EUR 120,-
Anmeldung erforderlich unter info@dasrotewien-waschsalon.at

Griechenlands höchstes Gericht bestätigt Urteil gegen Neonazi-Partei Chryssi Avgi

Der Prozess gegen Mitglieder der faschistischen Partei Chryssi Avgi hat mit einem Urteilsspruch am Mittwoch (4.3.) in zweiter Instanz ein Ende gefunden. Die Betreffenden wurden abermals als Mitglieder einer kriminellen Organisation verurteilt. Außerdem wurden sie als „Anhänger des nationalsozialistischen Deutschlands und Hitlers“ bezeichnet.1

Andreas, Mitglied der Studienreise nach Griechenland hat uns diesen Beitrag zukommen lassen. Herzlichen Dank dafür.

Die faschistische Partei Chryssi Avgi ist eine „kriminelle Organisation mit klarer Struktur, Hierarchie und operativer Geschlossenheit“. Zu dieser Auffassung kam am Mittwoch (4.3.) ein Berufungsgericht in Athen mit seinem abschließenden Urteil. Zusätzlich hieß es, dass es sich um eine Partei mit extremistischer Rhetorik handle. Den Führungskern der Organisation bildeten demnach sieben Personen: Nikos Michaloliakos, Ilias Kassidiaris, Ioannis Lagos, Christos Pappas, Ilias Panagiotaros, Jorgos Germenis und Artemis Matthäopoulos. Insgesamt wurden 40 Personen für schuldig befunden, Mitglieder dieser kriminellen Organisation gewesen zu sein; darunter elf ehemalige Parlamentarier. Die Chryssi Avgi war von 2012 bis 2019 im griechischen Parlament vertreten und agierte dort zum Teil als drittstärkste Kraft. Mehr dazu im Artikel….

In Athen gibt es diesbezüglich einiges aufzuarbeiten bzw. in den richtigen Kontext zu setzen. Das Eingangstor zum Numesmatikmuseum ist massenweise mit schmiedenern Hakenkreuzen verziert.

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